Unterm Strich

1. Steuerliche Beurteilung bei Volleinspeisung:

a) Abschreibungen

Nutzungsdauer in Jahren 20

  • AfA linear 5%
  • AfA degressiv für 2009/ 2010
  • --> höchstens das Zweieinhalbfache der linearen Abschreibung 12,5%
  • beachte: bei Anschaffung monatsgenaue AfA

b) Sonderabschreibung gem. § 7 g EStG

Nach § 7 g EStG kann eine Sonderabschreibung ab dem 1.1.2009 in Höhe von 20% der Anschaffungskosten zusätzlich zur linearen oder degressiven Abschreibung in Anspruch genommen werden. Die Grenzen für die Inanspruchnahme der Sonderabschreibung wurden ab dem 1.1.2009 erhöht. Die Grenze für Bilanzierende ist das Betriebsvermögen mit 335.000. €, bei Land- und Forstwirtschaft der Wirtschaftswert mit 175.000. € und bei Einnahmen-Überschuss-Rechner der Gewinn mit 200.000. €.

c) Investitionsabzugsbetrag

Die Regelung des § 7g EStG ermöglichen es Steuerpflichtigen mit land- und forstwirtschaftlichen, gewerblichen oder freiberuflichen Einkünften, das Abschreibungspotential für bestimmte Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens in ein Wirtschaftsjahr vor der Investition vorziehen. Der Investitionsabzugsbetrag kann bis zu 3 Jahre vor der tatsächlichen Investition in Anspruch genommen werden.

d) Umsatzsteuer

Es ist möglich, auch bei Kleinunternehmern nach § 19 Abs. 1 UStG (Umsatz > 17.500,--€) zur Umsatzsteuer zu optieren (§ 9 UStG).

Folge:

  • voller Vorsteuerabzug aus der Bruttoinvestition
  • Umsatzsteuerpflicht für die erzielten Einnahmen (kein Nachteil, da die abzuführende Mehrwertsteuer vom Energieunternehmer zusätzlich bezahlt wird)

Formelle Abwicklung
Gewerbeanmeldung bei der Stadt/Gemeinde

  1. Die Stadt/Gemeinde macht automatisch Mitteilung an das Finanzamt.
  2. Das Finanzamt schickt einen Fragebogen über die Anmeldung einer gewerblichen Tätigkeit, der auszufüllen ist.
  3. Nach Durchführung der Investition, kann die bezahlte Vorsteuer vom Finanzamt durch die Abgabe einer monatlichen Umsatzsteuervoranmeldung zurückgefordert werden.
  4. Das Finanzamt stellt fest, dass ab Beginn des Folgejahres der Investition keine Umsatzsteuervoranmeldung abgegeben werden muss, da im vorangegangenen Kalenderjahr durch den Vorsteuerabzug die Zahllast negativ ist. (§18 Abs. 2 UStG)
  5. Am Jahresende muss eine Gewinnermittlung gem. § 4 Abs. 3 EStG erstellt werden. Dabei sind in einfacher Form den Einnahmen die Ausgaben gegen überzustellen und der Überschuss der Einnahmen oder der Ausgaben in der Anlage G Zeile 4 zur EKST - Erklärung als Einkünfte aus Gewerbebetrieb zu erklären.

Hinweis: Eigenverbrauch

Der eigenverbrauchte Strom muss als Einnahme versteuert werden.

2. Öffentliche Finanzierungshilfen

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Für die Richtigkeit der Angaben übernehmen wir keine Gewähr!

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